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Häufige Fragen · CASA READY

Alle Fragen & Antworten.

Viele Fragen wiederholen sich – unabhängig davon, ob jemand eine Immobilie zur Eigennutzung, als Feriendomizil oder als Kapitalanlage sucht. Im Laufe zahlreicher Gespräche habe ich die Fragen gesammelt, die Kaufinteressenten besonders häufig beschäftigen. Dabei geht es nicht nur um Immobilien, sondern auch um Finanzierung, Nebenkosten, Lage, Alltag und den Kaufprozess in Spanien.

Mein persönlicher Rat: Nehmen Sie sich etwas Zeit für diese Antworten. Viele der beschriebenen Situationen begegnen mir in nahezu jedem Kaufprozess – und wer sie früh kennt, kann klarer, realistischer und mit einem besseren Gefühl entscheiden.

Entscheidung & Vorbereitung

Ab wann macht ein Erstgespräch mit dir wirklich Sinn – schon ganz am Anfang oder erst, wenn ich schon Favoriten habe?

Je früher, desto besser – idealerweise bevor Sie sich bei einzelnen Bauträgern oder Maklern registrieren.

Im Erstgespräch klären wir Ziel, Budget und Zeitplan. Danach kann ich gezielt vorschlagen, statt Sie durch hunderte Exposés zu schicken, von denen die meisten ohnehin nicht passen.

Wie viel Vorarbeit sollte ich selbst leisten, bevor wir sprechen?

Nicht viel. Es hilft, wenn Sie eine ungefähre Vorstellung von Nutzung, Region und Budgetrahmen haben – mehr nicht.

Den Rest – Marktüberblick, Bauträgervergleich, Objektauswahl – übernehme ich. Zu viel Eigenrecherche vorab kostet oft nur Zeit und führt manchmal zu Wunschvorstellungen, die mit dem realistischen Budget nicht zusammenpassen.

Woran erkenne ich, ob ich schon bereit für den nächsten Schritt bin oder noch in der Beobachtungsphase stecke?

Ein gutes Zeichen ist, wenn Sie ungefähr wissen, welches Gesamtbudget realistisch zur Verfügung steht, und wann Sie sich vorstellen, die Immobilie zu nutzen.

Wenn beides noch offen ist, ist das kein Problem – dann sprechen wir zuerst genau darüber, statt schon über konkrete Objekte.

Was, wenn sich Nutzung oder Budget im Laufe der Suche noch ändern?

Das passiert häufiger, als man denkt, und ist kein Rückschritt. Ein Suchprofil ist kein Vertrag, sondern ein Arbeitsstand.

Wichtig ist nur, dass wir Änderungen früh besprechen, damit ich die Auswahl entsprechend anpassen kann.

Muss ich schon vor dem ersten Gespräch wissen, ob ich eine Finanzierung brauche?

Nein. Diese Frage klären wir im Gespräch gemeinsam – und ich weise Sie auf jeden Fall früh genug darauf hin, falls eine Finanzierungsprüfung sinnvoll ist, bevor Sie sich in ein bestimmtes Objekt verlieben.

Zusammenarbeit & Kosten

Warum sollte ich mich bei meiner eigenen Recherche nicht auf allen Makler- und Bauträger-Webseiten registrieren?

Vorweg etwas Wichtiges: Bei den Neubauprojekten, mit denen wir arbeiten, wird die Maklerprovision vom Bauträger bezahlt – nicht vom Käufer. Wenn Sie direkt beim Bauträger anfragen, haben Sie deshalb keinen finanziellen Vorteil.

Was viele Käufer nicht wissen: Interessenten werden bei Bauträgern in der Regel nach dem Prinzip „First come, first served" einem Kontakt oder Vertriebspartner zugeordnet. Wenn Sie sich bereits selbst für ein Projekt registriert haben, können wir dort später möglicherweise nicht mehr als Ihr Ansprechpartner auftreten.

Recherchieren Sie gern und schauen Sie sich alles an, was Sie interessiert. Bevor Sie jedoch Kontaktdaten hinterlassen oder eine konkrete Anfrage absenden, sprechen Sie kurz mit uns. So halten Sie sich Ihre Möglichkeiten offen – und wir können Ihre Interessen gegenüber dem Bauträger vertreten.

Bedeutet das, dass ich bei CASA READY mehr bezahle, als wenn ich direkt beim Bauträger kaufe?

Nein. Der Kaufpreis der Immobilie wird vom Bauträger festgelegt. Unsere Vergütung erhalten wir vom Bauträger.

Für Sie geht es daher nicht um „mit Makler" oder „günstiger ohne Makler", sondern darum, wer Projekte wirklich vergleicht, die richtigen Fragen stellt und gegebenenfalls von einem Objekt abrät.

Was meinst du, wenn du von „Träumern" und „Machern" sprichst?

Viele meiner Gespräche beginnen mit einem Traum. Jemand sieht auf Social Media ein Haus in Spanien, entdeckt die Idee vom Leben unter der Sonne oder interessiert sich für eine Immobilie als Kapitalanlage. Daran ist nichts falsch – im Gegenteil: Fast jede gute Entscheidung beginnt mit einer Vorstellung davon, wie das eigene Leben einmal aussehen könnte.

Zum „Träumer" wird man für mich nicht durch den Traum selbst, sondern wenn Wunsch und Realität dauerhaft nicht zusammengebracht werden. Manche Interessenten verbringen viele Stunden mit Exposés, kontaktieren zahlreiche Makler und Bauträger und fragen Immobilien für 300.000 Euro oder mehr an. Im entscheidenden Moment fehlt jedoch die Klarheit darüber, welches Gesamtbudget tatsächlich zur Verfügung steht, wie viel Eigenkapital eingesetzt werden kann und ob eine Finanzierung realistisch vorbereitet ist.

Gerade bei einer Finanzierung in Spanien müssen Käufer – abhängig von ihrer persönlichen Situation und der finanzierenden Bank – häufig einen erheblichen Teil des Kaufpreises selbst einbringen. Bei einer Finanzierung von bis zu etwa 70 Prozent des Immobilienwerts bedeutet das regelmäßig mindestens ungefähr 30 Prozent Eigenkapital für den Kaufpreis; Kaufnebenkosten kommen zusätzlich hinzu. Die konkrete Quote und Kreditentscheidung hängen immer vom Einzelfall und der Bank ab.

Ein „Macher" muss deshalb weder besonders vermögend sein noch sofort kaufen. Ein Macher schafft Klarheit: Er kennt sein realistisches Budget, prüft frühzeitig die Finanzierung, berücksichtigt Kaufnebenkosten, trifft nachvollziehbare Entscheidungen und setzt die vereinbarten nächsten Schritte konsequent um.

Meine Aufgabe ist es nicht, einen Traum kleinzureden. Ich möchte möglichst früh herausfinden, ob Wunsch, Budget und Zeitplan zusammenpassen – und daraus einen realistischen Weg zur eigenen Immobilie in Spanien machen.

Finanzierung & Budget

Wie viel Eigenkapital brauche ich für den Kauf einer Immobilie in Spanien wirklich?

Das hängt von der Bank, Ihrer persönlichen Situation und dem Objekt ab. Als grobe Orientierung: Bei einer Finanzierung von bis zu etwa 70 Prozent des Immobilienwerts für Nicht-Residenten bedeutet das häufig mindestens ungefähr 30 Prozent Eigenkapital für den Kaufpreis – zuzüglich der Kaufnebenkosten.

Die konkrete Quote, Zinssätze und die Kreditentscheidung hängen immer vom Einzelfall und der finanzierenden Bank ab. Ich empfehle, das frühzeitig zu klären, statt sich erst nach der Objektwahl damit zu beschäftigen.

Mit welchen Nebenkosten sollte ich beim Kauf zusätzlich zum Kaufpreis rechnen?

Neben dem Kaufpreis fallen unter anderem Steuern, Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls Anwaltskosten an. Bei Neubauten kommt die spanische Mehrwertsteuer (IVA) hinzu, bei Bestandsimmobilien in der Regel die regionale Übertragungssteuer.

Als grobe Faustregel kalkulieren viele Käufer zusätzlich zum Kaufpreis rund 10 bis 13 Prozent Nebenkosten ein – die genaue Höhe hängt von Region, Objekttyp und Einzelfall ab und sollte im konkreten Fall von einem entsprechend qualifizierten, unabhängigen Fachpartner geprüft werden.

Kann ich als Deutscher oder Pole ohne Wohnsitz in Spanien überhaupt eine spanische Baufinanzierung bekommen?

Grundsätzlich ja – viele spanische Banken finanzieren auch Nicht-Residenten, allerdings meist mit einer niedrigeren Beleihungsquote und strengeren Einkommensnachweisen als für Residenten.

Wie hoch die tatsächliche Finanzierungsquote ausfällt, hängt von Bank, Einkommenssituation und Objekt ab. Ich vermittle bei Bedarf den Kontakt zu unabhängigen Finanzierungsspezialisten, die Ihre konkrete Situation prüfen.

Sollte ich lieber mit Eigenkapital aus Deutschland oder Polen finanzieren oder eine spanische Bank einbeziehen?

Das ist eine sehr individuelle Entscheidung, die von Zinsniveau, steuerlicher Situation und persönlicher Liquiditätsplanung abhängt.

Ich rate dazu, diese Frage gemeinsam mit einem unabhängigen Finanzierungs- oder Steuerberater zu klären, bevor eine Reservierung erfolgt – nicht erst danach.

Was passiert, wenn meine Finanzierungszusage länger dauert als geplant?

Deshalb empfehle ich, die Finanzierungsprüfung so früh wie möglich anzustoßen – idealerweise parallel zur Objektsuche, nicht erst nach der Reservierung.

Reservierungsfristen bei Bauträgern sind meist klar definiert. Wenn absehbar ist, dass mehr Zeit benötigt wird, spreche ich das frühzeitig mit dem Bauträger ab, damit es keine unangenehmen Überraschungen gibt.

Bauträger & Projektqualität

Zwei Neubauprojekte sehen auf dem Papier fast identisch aus. Woran erkennst du trotzdem, welches du empfehlen würdest?

Meist nicht an den Dingen, die im Exposé stehen. Ich schaue darauf, wer tatsächlich baut, welche Projekte der Bauträger bereits fertiggestellt hat, wie diese heute aussehen, welche Materialien wirklich verwendet wurden und wie zuverlässig Termine und Zusagen bisher eingehalten wurden.

Genau dort entstehen die Unterschiede, die man auf Renderings nicht sieht.

Was ist für dich ein Warnsignal bei einem Bauträger, das ein Käufer wahrscheinlich gar nicht bemerken würde?

Wenn Informationen erst auf mehrmalige Nachfrage konkret werden – etwa bei Ausstattung, Fertigstellung, Gemeinschaftsanlagen oder der genauen Abgrenzung dessen, was im Preis enthalten ist.

Wenn ich auf einfache Fragen keine klaren Antworten bekomme, werde ich bei den schwierigeren Themen erst recht vorsichtig.

Gibt es Wohnungen, die du trotz guter Lage und attraktivem Preis nicht empfehlen würdest?

Natürlich. Ein attraktiver Preis macht aus einem problematischen Projekt keine gute Immobilie.

Wenn ich beim Bauträger, bei der Qualität, der Mikrolage oder beim Projekt selbst Zweifel habe, sage ich das offen. CASA READY soll nicht möglichst viele Immobilien vermitteln, sondern die richtigen herausfiltern.

Was ist die eine Frage, die Käufer einem Bauträger fast nie stellen, aber stellen sollten?

Ich würde nicht nur fragen: „Wann wird fertiggestellt?", sondern: „Welche vergleichbare Wohnanlage kann ich besichtigen, die Sie bereits vor einigen Jahren fertiggestellt haben?"

Ein neues Musterapartment sieht fast immer gut aus. Mich interessiert viel mehr, wie eine Anlage nach einigen Jahren aussieht. Ich möchte nicht nur sehen, wie ein Bauträger verkauft, sondern wie seine Immobilien altern.

Was verrät dir ein Grundriss, was ein schönes Rendering verschweigt?

Der Grundriss zeigt, wie man dort tatsächlich lebt: Laufwege, Privatsphäre, Stauraum, das Verhältnis von Innen- zu Außenfläche, die Ausrichtung der Räume und Flächen, die großzügig wirken, praktisch aber kaum nutzbar sind.

Ein Rendering verkauft Emotion. Der Grundriss muss den Alltag bestehen.

Warum kann die günstigere Wohnung am Ende der schlechtere Kauf sein?

Weil der Kaufpreis nur eine Zahl ist. Entscheidend ist, was Sie dafür tatsächlich bekommen: Bauqualität, Ausrichtung, Außenfläche, Stellplatz, Gemeinschaftsanlagen, laufende Kosten und die Qualität des Bauträgers.

20.000 Euro Preisunterschied können völlig irrelevant sein – oder später sehr teuer werden.

Objekt, Lage & Alltag

Was bedeutet für dich eigentlich „gute Lage" an der Costa Blanca?

Das hängt vom Käufer ab. Für jemanden, der dauerhaft hier lebt, kann eine andere Lage ideal sein als für jemanden, der sechs Wochen im Jahr kommt oder zeitweise vermieten möchte.

Strandnähe allein ist deshalb kein Qualitätsmerkmal. Ich möchte zuerst verstehen, wie jemand die Immobilie tatsächlich nutzen möchte.

Warum ist die erste Meereslinie nicht automatisch die Lage, die du empfehlen würdest?

Die erste Meereslinie klingt zunächst nach der besten Lage – sie ist aber nicht automatisch die beste Immobilie für jeden Käufer.

Neben dem direkten Meerblick sollten auch Wind, salzhaltige Luft, Feuchtigkeit, mögliche Korrosion und der dadurch entstehende Pflegeaufwand berücksichtigt werden. Je nach Mikrolage können außerdem eine belebte Promenade, Straßenverkehr, sommerlicher Trubel oder fehlende Privatsphäre den Alltag stärker beeinflussen, als es bei einer Besichtigung zunächst scheint.

Hinzu kommt der Preis: Für die erste Meereslinie zahlt man häufig einen erheblichen Aufschlag. Deshalb prüfe ich, ob dieser Mehrpreis für den Käufer wirklich einen entsprechenden Mehrwert bietet – oder ob eine Immobilie wenige Minuten vom Meer entfernt mehr Ruhe, Platz, Privatsphäre und Wohnqualität für dasselbe Budget ermöglicht.

Ich empfehle die erste Meereslinie dann, wenn sie zur gewünschten Nutzung, zum Lebensstil und zum Budget passt. Entscheidend ist nicht, möglichst nah am Meer zu kaufen, sondern langfristig die Immobilie zu wählen, in der man sich wirklich wohlfühlt.

Warum fragst du zuerst, wie jemand in Spanien leben möchte – und nicht, wie viele Schlafzimmer gesucht werden?

Weil drei Schlafzimmer noch keine passende Immobilie ergeben.

Möchte jemand morgens zu Fuß einen Kaffee trinken? Sucht er Ruhe, Meerblick, Flughafennähe oder ganzjährig geöffnete Restaurants und Geschäfte? Wird viel Zeit auf der Terrasse verbracht? Erst daraus entsteht ein Suchprofil, mit dem ich sinnvoll auswählen kann.

Wann macht dich ein ungewöhnlich attraktiver Preis eher skeptisch als neugierig?

Wenn ich keinen nachvollziehbaren Grund für den Preisunterschied finde. Dann möchte ich wissen, ob es an der Position innerhalb der Anlage, der Ausrichtung, Bauphase, Ausstattung oder am Umfeld liegt.

Ein Preis ist für mich erst dann wirklich attraktiv, wenn ich verstehe, warum er so ist.

Gibt es Bauträger, bei denen du einem Kunden offen sagen würdest: „Lass es lieber"?

Ja. Wenn meine Erfahrungen oder die verfügbaren Informationen gegen ein Projekt sprechen, sage ich das.

Gute Beratung zeigt sich nicht nur darin, was man empfiehlt, sondern ebenso darin, wovon man abrät.

Warum ist „Meerblick" nicht gleich Meerblick?

Weil entscheidend ist, ob der Meerblick dauerhaft erhalten bleibt. Ich schaue nicht nur auf die Aussicht heute, sondern auch auf Grundstücke davor und mögliche zukünftige Bebauung.

Ein Meerblick, der heute fantastisch aussieht, kann an Wert verlieren, wenn später ein weiteres Gebäude davor entsteht.

Warum interessiert dich bei einer Wohnanlage, welche Wohnungen der Bauträger zuerst verkauft?

Die Verkaufsentwicklung kann viel über ein Projekt verraten: Welche Einheiten sind schnell verkauft, welche bleiben lange verfügbar – und warum?

Daran lässt sich oft früh erkennen, welche Lagen innerhalb einer Anlage besonders gefragt sind und bei welchen Wohnungen man genauer hinsehen sollte.

Warum schaust du dir bei einem Neubau nicht nur die Wohnung, sondern auch die Tiefgarage an?

Weil Alltagstauglichkeit dort anfängt, wo das Rendering meistens aufhört: Breite des Stellplatzes, Säulen, enge Kurven, Entfernung zum Aufzug und eine mögliche Vorbereitung für eine Wallbox.

Das klingt nebensächlich – bis man jeden Tag damit lebt.

Warum kann die gleiche Wohnung zwei Etagen höher die deutlich bessere Immobilie sein?

Nicht nur wegen der Aussicht. Licht, Privatsphäre, Straßenlärm, Einblicke von Nachbargebäuden und sogar die Nutzbarkeit der Terrasse können sich innerhalb desselben Gebäudes deutlich unterscheiden.

Deshalb reicht es nicht, nur den Wohnungstyp zu kennen. Entscheidend ist, wo genau die Wohnung im Gebäude liegt.

Was prüfst du bei einer Terrasse außer ihrer Größe?

Vor allem Ausrichtung, Tiefe, Privatsphäre und tatsächliche Nutzbarkeit.

30 Quadratmeter klingen hervorragend. Wenn die Terrasse im Hochsommer kaum Schatten bietet, ständig einsehbar oder nur schwer möblierbar ist, hilft die Fläche allein wenig.

Warum kann ein wunderschöner Gemeinschaftspool auch ein Grund sein, genauer hinzusehen?

Alles, was eine Anlage attraktiv macht, muss später unterhalten werden. Große Pools, aufwendige Gärten, mehrere Aufzüge, Fitness- oder Spa-Bereiche beeinflussen die laufenden Gemeinschaftskosten.

Ich möchte wissen, ob mein Kunde diese Ausstattung wirklich nutzt oder dauerhaft für etwas bezahlt, das er nicht braucht.

Warum fragst du, wie eine Wohnanlage im Winter funktioniert?

Viele Immobilien an der Costa Blanca funktionieren im Sommer hervorragend. Spannender ist, wie sich die Lage im Januar anfühlt: Welche Restaurants und Geschäfte sind geöffnet, wie belebt ist die Umgebung und gibt es ganzjährig Infrastruktur?

Wer häufiger oder länger vor Ort sein möchte, für den kann das wichtiger sein als die Hochsaison.

Was kann dir die Ausrichtung einer Wohnung verraten, was im Exposé kaum sichtbar ist?

Sehr viel: Morgensonne oder Abendsonne, Hitze im Hochsommer, Licht im Winter und die Nutzbarkeit der Terrasse hängen stark von der Ausrichtung ab.

Auch „Südlage" ist nicht automatisch die beste Antwort. Entscheidend ist, wie der Käufer die Immobilie nutzen möchte.

Warum willst du wissen, was sich rund um ein Neubauprojekt noch im Bau befindet?

Weil Sie nicht nur eine Wohnung kaufen, sondern auch deren zukünftiges Umfeld. Ich prüfe, welche Grundstücke noch unbebaut sind, was dort geplant ist und wie sich Zufahrt, Aussicht, Lärm oder Infrastruktur entwickeln könnten.

Das Umfeld bei einer Besichtigung ist immer nur eine Momentaufnahme.

Welchen Fehler machen Käufer bei einer Besichtigung besonders häufig?

Sie entscheiden emotional sehr schnell, ob ihnen eine Immobilie gefällt, und suchen danach unbewusst Argumente, die diese Entscheidung bestätigen. Das ist völlig menschlich.

Meine Aufgabe ist es, noch einmal auf Lage innerhalb der Anlage, Ausrichtung, Qualität, laufende Kosten, Umgebung und mögliche Nachteile zu schauen. Begeisterung ist wichtig, sollte aber die Prüfung nicht ersetzen.

Meerblick oder lieber mehr Immobilie fürs gleiche Budget – was würdest du empfehlen?

Meerblick ist wunderschön, hat aber seinen Preis. Wohnungen in erster Meereslinie oder mit ausgeprägtem Meerblick sind meist deutlich teurer als vergleichbare Immobilien wenige Kilometer weiter im Landesinneren.

Deshalb frage ich: Wie wichtig ist es wirklich, das Meer von der eigenen Terrasse zu sehen? Für dasselbe Budget kann weiter im Landesinneren möglicherweise bereits eine freistehende Villa mit mehr Wohnfläche, Grundstück und privatem Pool möglich sein.

Das eine ist nicht grundsätzlich besser. Es geht darum, ob Sie Ihr Budget für Premiumlage und Meerblick oder für mehr Platz, Privatsphäre und einen eigenen Pool einsetzen möchten. Erst der direkte Vergleich zeigt, was dasselbe Budget in unterschiedlichen Lagen kaufen kann.

Kaufprozess in Spanien

Was ist eine NIE-Nummer und wann brauche ich sie?

Die NIE (Número de Identidad de Extranjero) ist die spanische Ausländer-Identifikationsnummer. Sie wird für praktisch jeden rechtlichen und finanziellen Vorgang in Spanien benötigt – vom Kaufvertrag über das Bankkonto bis zur Anmeldung von Strom und Wasser.

Wir koordinieren, wann und wie diese frühzeitig beantragt wird, damit sie beim Notartermin bereits vorliegt.

Reicht eine mündliche Zusage beim Bauträger oder brauche ich sofort einen Anwalt?

Eine mündliche Zusage reserviert in der Regel nichts verbindlich. Vor jeder Zahlung oder Unterschrift sollten die Vertragsunterlagen geprüft werden – bei Neubauprojekten insbesondere Baubeschreibung, Zahlungsplan und Fertigstellungstermin.

Wir empfehlen, spätestens vor der ersten Anzahlung einen unabhängigen, auf spanisches Immobilienrecht spezialisierten Anwalt einzuschalten.

Was ist der Unterschied zwischen Reservierungsvertrag, Kaufvertrag und notarieller Urkunde (escritura)?

Der Reservierungsvertrag sichert Ihnen das Objekt kurzfristig, meist gegen eine kleinere Anzahlung. Der private Kaufvertrag regelt die Details zwischen den Parteien, bevor der Notartermin stattfindet. Die escritura ist die notarielle Urkunde, mit der der Eigentumsübergang offiziell und im Grundbuch eintragbar wird.

Jeder dieser Schritte hat eigene rechtliche Konsequenzen. Wir begleiten den zeitlichen Ablauf und stellen sicher, dass die notwendigen Fachpartner zum richtigen Zeitpunkt eingebunden sind.

Muss ich für den Notartermin persönlich nach Spanien reisen?

Nicht zwingend. Mit einer notariell beglaubigten Vollmacht (poder notarial) kann der Termin auch durch eine bevollmächtigte Person wahrgenommen werden – das klären wir im Vorfeld mit dem zuständigen Notar bzw. Anwalt.

Viele Käufer reisen dennoch gerne persönlich an, um den Moment der Schlüsselübergabe direkt zu erleben.

Bei Neubauprojekten wird oft in Raten gezahlt – wie sicher sind meine Anzahlungen?

Bei Neubauten sind Anzahlungen während der Bauphase in Spanien gesetzlich abzusichern, unter anderem durch eine Bankgarantie oder Versicherung des Bauträgers.

Wir prüfen vor einer Reservierung, ob und wie der jeweilige Bauträger diese Absicherung konkret nachweist – das ist einer der Punkte, die ich nie überspringe.

Vermietung & CASA READY

Kann jede Wohnung touristisch vermietet werden?

Nein. Die Möglichkeit hängt unter anderem vom Standort, kommunalen Vorgaben, den Regeln der Eigentümergemeinschaft und den erforderlichen Nachweisen ab.

Deshalb prüfen wir die Voraussetzungen vor einer Reservierung und binden bei Bedarf entsprechend qualifizierte, unabhängige Fachpartner ein.

Was ist beim Eigentümerwechsel einer Vermietungsimmobilie zu beachten?

Bestehende Angaben und Genehmigungen sollten nicht ungeprüft übernommen werden.

Wir koordinieren die aktuelle Prüfung, welche Erklärungen, Registrierungen oder Zustimmungen im konkreten Fall erforderlich sind.

Worin unterscheiden sich Eigennutzung und Investment?

Für das eigene Zuhause zählen langfristige Lebensqualität und persönliche Passung. Bei einem Investment stehen zusätzlich Vermietbarkeit, Nachfrage, Bettenkapazität, Bewirtschaftung und Kosten im Mittelpunkt.

Darum entstehen aus denselben Budgetdaten zwei unterschiedliche Suchprofile.

Was bedeutet bei CASA READY „bezugsfertig"?

Wir koordinieren Einrichtungskonzept, Budget, Beschaffung, Lieferungen, Montage, Ausstattung und finale Kontrolle.

Das Ziel ist eine Immobilie, die für Ihre Ankunft oder die geplante Nutzung vorbereitet ist – nicht eine Wohnung voller ungeöffneter Kartons und ausstehender Liefertermine.

Nach dem Kauf

Was passiert direkt nach dem Notartermin – bin ich dann sofort startklar?

Noch nicht ganz. Nach der Unterschrift folgen typischerweise die Ummeldung von Strom, Wasser und Internet, die Anmeldung bei der Eigentümergemeinschaft und je nach Wunsch die Organisation der Einrichtung.

Genau diese Schritte, über die im Verkaufsgespräch selten gesprochen wird, koordinieren wir für Sie.

Was ist eine Comunidad de Propietarios und worauf sollte ich achten?

Das ist die spanische Eigentümergemeinschaft, vergleichbar mit einer WEG in Deutschland. Sie legt unter anderem die monatlichen Nebenkosten, Hausordnung und Instandhaltung der Gemeinschaftsflächen fest.

Wir empfehlen, Satzung und aktuelle Beschlüsse vor dem Kauf zu prüfen – besonders bei anstehenden größeren Sanierungen, die zu Sonderumlagen führen können.

Wie lange dauert es, bis Strom, Wasser und Internet nach dem Kauf tatsächlich laufen?

Das hängt von Region und Versorger ab – bei Neubauten kann die Ersterschließung länger dauern als eine reine Ummeldung bei einer Bestandsimmobilie.

Wir stoßen die notwendigen Anmeldungen frühzeitig an und begleiten den Prozess, damit bei Ihrer Ankunft möglichst alles funktioniert.

Muss ich mich nach dem Kauf um alles selbst kümmern, wenn ich nicht dauerhaft vor Ort bin?

Nein. Genau dafür gibt es die laufende Betreuung: von der Organisation von Reinigung und Instandhaltung bis zur Ansprechperson vor Ort, wenn Sie nicht selbst da sind.

Wie viel Unterstützung Sie brauchen, ist sehr unterschiedlich – manche Eigentümer möchten alles selbst regeln, andere möchten sich um nichts kümmern müssen.

Was, wenn nach dem Einzug doch noch Mängel auffallen?

Bei Neubauten gibt es gesetzliche Gewährleistungsfristen, die je nach Mangel unterschiedlich lang sind. Wir begleiten die Abnahme vor Ort und dokumentieren Mängel, damit diese gegenüber dem Bauträger fristgerecht geltend gemacht werden können.

Eine sorgfältige Abnahme vor der Schlüsselübergabe erspart im Nachhinein viel Aufwand.

Ihre Frage war nicht dabei?

Kein Problem – sprechen Sie mich direkt an. Schreiben Sie mir per E-Mail oder WhatsApp, und wir klären Ihr Thema persönlich.